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Jahreshauptversammlung 2019


Bericht zur Generalversammlung der Feuerwehr Ecknach

Vor 40 anwesenden Vereinsmitgliedern eröffnete Vorsitzender Klaus Naß am vergangenen Freitag die diesjährige Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ecknach. In seinem kurzen Bericht, den er bewusst kurz hielt, um nicht den nachfolgenden Berichten alles vorweg zu nehmen dankte er den Vereinsmitgliedern für ihre tatkräftige Mithilfe bei den zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen des vergangenen Jahres.

Im Anschluss musste als weiterer Tagespunkt der Kassier neu gewählt werden. Die bisherige Kassiererin Katharina Marquart, inzwischen stolze Mutter gesunder Zwillinge, hatte ihr Amt „umständehalber“ niedergelegt. Als neuer Kassier wurde per Handzeichen einstimmig Martin Herb, der die Kasse zusammen mit dem zweiten Kassier Georg Bals bereits kommissarisch führte. Nach dem Bericht der Kassenprüfer Jürgen Tschirner und Bernhard Hoepner, die wie immer eine tadellos geführte Kasse bestätigen konnten, entlastete die anwesende Versammlung die bisherige Kassiererin ebenfalls einstimmig. Zum Dank für die bisher geleistete Arbeit überreichte der Vorsitzende Klaus Naß stellvertretend an Vater Ernst Friedel einen großen Blumenstrauß sowie einen Gutschein.

In dem nun folgenden Bericht des Schriftführers gab Michael Pfundmeier einen Überblick über das vergangene Vereinsjahr. Er berichtete vom Grillfest im Sommer, der Ecknacher Trachtennacht mit der Partyband „Shout“ eine Woche später und natürlich von der Teilnahe der Ecknacher Vereine bei den historischen Markttagen zu Aichach. Nicht vergessen werden durfte das Weinfest, das im November traditionell für die Aktiven nebst Familien durchgeführt wird. Er dankte ebenfalls allen für ihren zeitintensiven Einsatz bei der Mithilfe bei diesen Festen.

Anschließend konnte der neu gewählte Kassenwart Martin Herb in seinem Kassenbericht einen detaillierten Überblick über Einnahmen und Ausgaben geben. Auf der Ausgabenseite standen Geschenke für Geburtstage und Ehrungen, Beteiligung an gemeinsamen Anschaffungen mit anderen Vereinen wie eine Friteuse und ein Industriespüler, und für die Marktage wurde eine neue Hütte gebaut. Außerdem gab es für die aktive Mannschaft wie jedes Jahr Unterstützung bei der Teilnahme beim Florianstag und dem Blaulichtabend auf dem Volksfest sowie Brotzeit und Getränke nach den Übungen.   Bei den Einnahmen fanden sich Posten wie Mitgliedsbeiträge, Spenden, Entlohnung für Einsätze und Einnahmen bei Festen und den Markttagen.  Als Fazit konnte ein ausgeglichener Vereinshaushalt gezogen werden.

Als nächster Tagespunkt folgte der Bericht des Kommandanten. Michael Gallo. Er nannte zunächst Zahlen zur aktiven Mannschaft, Einsätzen und Übungen. So leisteten die derzeit 38 Aktiven bei insgesamt 27 Einsätzen im Jahr 2018 rund 175 Einsatzstunden. Außerdem wurden bei den 16 Übungen 335 Stunden verbucht. Hinzu kamen noch einmal unzählige Übungsstunden bei der im Herbst durchgeführten Leistungsprüfung, die zehn Wehrmänner bestanden. Bei den sieben Brandeisätzen hob Gallo den Zimmerbrand in der Pfarrer-Steinacker-Straße im Juni besonders hervor. Bei diesem Einsatz hat man einmal mehr gesehen, wie wichtig bei solchen Einsätzen der Faktor Zeit ist, hier hat einfach alles gepasst, die Bewohner kamen früher als erwartet nach Hause und haben den Brand so in einem frühen Stadium entdeckt, die eigene Ausrückezeit war extrem kurz und die Kameraden der Aichacher Wehr waren ebenfalls äußerst schnell zur Stelle und konnten den Brand mit einem gezielten Innenangriff unter schwerem Atemschutz schnell löschen. Unter anderen Umständen hätte das alles auch ganz anders enden können, so Gallo.

Der Kommandant dankte seinem Stellvertreter Andreas Wanner für die Unterstützung und natürlich allen Aktiven für die Teilnahme bei den Einsätzen und Übungen und natürlich für die permanente Einsatzbereitschaft Tag für Tag.

Abschließend ging Michael Gallo einmal mehr auf die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans ein, ein Thema, das langsam anfange ihm Bauchschmerzen zu bereiten. Gallo bemängelte in aller Deutlichkeit die Kommunikation mit der Stadt Aichach. Es gab im Herbst 2017 ein Treffen im Rathaus bei dem neben Bürgermeister und Stadtkämmerer Vertreter der Kreisbrandinspektion, die Kommandanten der Wehren Aichach, Oberbernbach und Ecknach sowie ein Vertreter der Regierung von Schwaben und der Feuerwehrreferent anwesend waren. Bei dieser Zusammenkunft wurde festgehalten, dass es intensive Gespräche geben wird, bei denen man sachlich erörtere welches Fahrzeug – LF 10 oder MLF – für welche Wehr beschafft werde. Diese Treffen fanden bis heute nicht statt, stattdessen höre man allmählich gerüchtehalber, dass es wohl stadtintern bereits Tendenzen für ein Fahrzeug gäbe. Zwar wisse er von keinem Stadtratsbeschluss, doch stecke bekanntlich in jedem Gerücht ein Körnchen Wahrheit, so Gallo weiter. „Redet mit uns“ appellierte er an den anwesenden Stadtrat Manfred Huber der den entschuldigten Feuerwehrreferenten Peter Meitinger vertrat. Man sehe durchaus die Führerscheinproblematik und die damit verbundenen Bedenken des Stadtrats, aber wenn ein Fahrzeug beschafft wird, das einen LKW-Führerschein bedingt, müssend die Fahrlizenzen eben beschafft werden, das gehört dann eben zum Fahrzeug dazu.

Um in der Sache weiter zu kommen, wird innerhalb der Feuerwehr Ecknach in einer Arbeitsgruppe intensiv erörtert, was die Wehr leisten kann und wird der Stadtverwaltung dann ein entsprechendes Papier vorlegen.

Zumindest was die Atemschutzausbildung betreffe sei man einen Schritt weiter, für das laufende Jahr wurden für Ecknach zwei Atemschutzgeräteträgerlehrgänge bewilligt. Doch auch hier sieht Gallo die Kommunalpolitik in der Pflicht. der Aufbau einer kompletten Atemschutzeinheit von 0 auf zwölf Mann dauere einfach seine Zeit. Dies sei auch dem Umstand geschuldet, dass der Landkreis Aichach-Friedberg keine eigene Atemschutz-Ausbildungsstätte unterhält. Man müsse auf Augsburg und Schrobenhausen ausweichen und da sind die Ausbildungsplätze eben begrenzt. Es muss eben auch mal hinterfragt werden, was getan werden kann um die Zahl der Ausbildungsplätze an den ohnehin sehr großen Bedarf dynamisch anzupassen.

Im Anschließenden Bericht des Jugendwarts informierte Christian Mangold über die derzeit Verstärkte Arbeit bei der Mitgliederwerbung für die Jugendfeuerwehr, haben die Übernahmen in die aktive Mannschaft im vergangen Jahr die Jugendgruppe doch massiv ausgeplündert. Man gestalte derzeit einen Flyer und werde gezielt auf den Nachwuchs im Ort zugehen. Auch ein Tag der offenen Tür sei hier angedacht.

In seinem Grußwort ging Stadtrat Manfred Huber auf die Kritik des Kommandanten ein und sagte, dass innerhalb der Stadt alles zum Wohl der Feuerwehren getan wird, wenn Beschaffungen notwendig sind, wurden und werden diese entsprechend getätigt. Gleichwohl räumte er auf Grund der Kritik Gallos Gesprächsbedarf ein und versprach, dies auch im Stadtrat weiterzuleiten. Er lobte das große zeitliche Engagement der Ecknacher Wehr und sah in den zahlreichen Vereinsveranstaltungen großen gemeindlichen Zusammenhalt.

Kreisbrandrat Christian Happach gab in seinem Grußwort die besten Wünsche und Grüße der Kreisbrandinspektion weiter und riet im Hinblick auf die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans „redet’s mitanand“, was die Problematik mit den Ausbildungsplätzen betrifft, kann die Inspektion jedoch auch wenig ausrichten. Er berichtete des Weiteren von einigen kleineren Neuerungen im Digitalfunk und wies auf den im September geplanten schwabenweiten Tag der offenen Tür der Feuerwehren hin.

Als Abschluss der Versammlung folgten nun Ehrungen langjähriger aktiver Mitglieder. So konnten die beiden Kommandanten Gallo und Wanner sowie der Vorsitzende Klaus Naß folgenden Kameraden mit je einer Urkunde und einem Präsent danken:

Andreas Schmaus, Max Ostermair und Nico Simmerbauer je 5 Jahre,

Martin Herb und Alexander Huber je 15 Jahre,

Stefan Bals, Florian Huber und Andreas Wanner je 20 Jahre,

Christian Mangold 25 Jahre,

Martin Egen, Bernhard Hoepner und Josef Wanner 35 Jahre

und Ernst Friedel 45 Jahre

 Generalversammlung 2019_1

Foto: Michael Hamann

Unterschrift des Fotos mit den Geehrten:

(stehend von links nach rechts) Kommandant Michael Gallo, Kreisbrandrat Christian Happach, Martin Egen, Alexander Huber, Bernhard Hoepner, Andreas Wanner, Christian Mangold, Martin Herb, Vorsitzender Klaus Naß

(sitzend von links nach rechts) Josef Wanner, Ernst Friedel, Nico Simmerbauer und Andreas Schmaus

(es fehlen Florian Huber, Max Ostermair und Stefan Bals)

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